- Abhinivesha – die diffuse Angst vor Unbekanntem, letztendlich vor dem Tod, eines der fünf
Kleshas - Ahimsa – Gewaltlosigkeit, eines der fünf
Yamas - Aparigraha – Nicht-Horten, eines der fünf
Yamas - Asana – die Körperhaltungen im Yoga, dritte Stufe im
Ashtanga Marga des Patanjali - Ashtanga Marga – der achtgliedrige Yoga-Pfad zur Erkenntnis des
Patanjali - Asmita – das übersteigerte Ego, eines der fünf
Kleshas - Asteya – Nicht-Stehlen, eines der fünf
Yamas - Atman – das göttliche Selbst, in der indischen Philosophie der Wesenskern des Individuums
- Avidya – Nicht-Wissen bzw. falsches Wissen, eines der fünf
Kleshas - Bandha – Verschluss(-technik) im Körper zur Leitung von
Prana - Bhagavadgita – wörtl. „Gesang des Erhabenen“, einer der Grundlagentexte der yogischen Weltanschauung – neben den
Yoga-Sutras Patanjalis und der Hatha Yoga Pradipika –, Teil des Mahabharata - Bhakti Yoga – Yoga der Liebe und der Hingabe, einer der fünf Hauptwege des historischen Yoga
- Brahma – der Schöpfer, einer der drei wichtigsten indischen Götter – neben
Shiva und Vishnu - Brahmacharya – Maßhalten, eines der fünf
Yamas - Brahmanen – Priesterkaste in Indien
- Chakren – Energiezentren im Körper, denen unterschiedliche Qualitäten und Eigenschaften zugeordnet werden, Teil der Anatomie im
Hatha Yoga - Dharana – Konzentration, sechste Stufe im
Ashtanga Marga des Patanjali Dharma – zentraler Begriff der indischen Religion und Philosophie: die Bestimmung des Menschen - Dhyana – Meditation, siebte Stufe im
Ashtanga Marga des Patanjali - Drishti – wörtl. „Blick“, bezeichnet einen Konzentrationspunkt des Blicks; der innere wie äußere Blick folgt der Bewegung
- Dvesha – übertriebene Ablehnung, eines der fünf
Kleshas - Guru – wörtl. „der aus dem Dunkel ins Licht führt“, Meister, Lehrer
- Hatha Yoga – Yoga der Körperlichkeit, basiert auf der
Hatha Yoga Pradipika, einer der fünf Hauptwege des historischen Yoga - Hatha Yoga Pradipika – Grundlagentext des
Hatha Yoga - Ishvara Pranidhana – Vertrauen in eine höhere Kraft, eines der fünf
Niyamas - Jnana Yoga – Yoga der Weisheit und des Wissens, einer der fünf Hauptwege des historischen Yoga
- Karma – Kreislauf von Ursache und Wirkung
- Karma Yoga – Yoga des selbstlosen Handelns, einer der fünf Hauptwege des historischen Yoga
- Kleshas – Störfaktoren auf dem Weg zur Erkenntnis
- Koshas – grob- und feinstoffliche Schichten des Körpers, denen unterschiedliche Ebenen des Bewusstseins zugeordnet werden, Teil der Anatomie im
Hatha Yoga - Kundalini – nach tantrischer Lehre die kosmische Energie (
Shakti), die in jedem Menschen ruht und die es im Yoga zu aktivieren gilt, um sie mit dem göttlichen Bewusstsein ( Shiva) zu vereinigen - Mahabharata – eines der bedeutendsten indischen Erzählwerke (neben dem Ramayana), entstanden um 500 v. Chr., enthält die
Bhagavadgita - Mantra – eine Silbe, ein Wort oder Spruch mit tieferer Bedeutung
- Maya – Illusion, Verschleierung der Wahrnehmung
- Mudra – Haltung einzelner Körperteile zur Lenkung von
Prana - Nadi – Energiekanal im Körper, in dem
Prana zirkuliert, Teil der Anatomie im Hatha Yoga - Nadi Shodhana – Atemübung mit dem Ziel der inneren Reinigung und Harmonisierung der
Nadis - Namaste – wörtl. etwa: „Die Göttlichkeit in mir verbeugt sich vor der Göttlichkeit in dir, denn ich weiß, wir sind eins”, Geste der Begrüßung, Verabschiedung, des Dankes oder der Konzentration in einer Asana
- Niyama – Verhaltenskodex für den Umgang mit sich selbst, zweite Stufe im
Ashtanga Marga des Patanjali - Patanjali – Verfasser der Yoga-Sutras, welche die Grundlage des
Raja Yoga – auch klassisches Yoga genannt – bilden (entstanden um 200 v.–200 n. Chr.) - Prana – Lebensenergie, zirkuliert in den
Nadis, Teil der Anatomie im Hatha Yoga - Pranayama – Kontrolle und Lenkung der Lebensenergie mittels Atemübungen, vierte Stufe im
Ashtanga Marga des Patanjali - Pratyahara – Zurückziehen der Sinne, fünfte Stufe im
Ashtanga Marga des Patanjali - Raga – übertriebene Anhaftung, Gier, eines der fünf
Kleshas - Raja Yoga – der Königsweg, auch klassisches Yoga genannt, basiert auf Patanjalis
Yoga-Sutras, der Yoga-Weg über den Geist, einer der fünf Hauptwege des historischen Yoga - Sadhu – in Indien ein heiliger Weiser, der sich dem religiösen, teilweise streng asketischen Leben verschrieben hat
- Samadhi – Ziel des Yoga: Zustand der Glückseligkeit, der Einheit, der Erkenntnis, achte Stufe im
Ashtanga Marga des Patanjali - Samskara – tiefsitzende Gedankenmuster, Konditionierungen und Gewohnheiten
- Sanskrit – wörtl.: „zusammengefügt“, Sprache der Veden und der klassischen indischen Kultur
- Santosha – Zufriedenheit, eines der fünf
Niyamas - Sat-Shit-Ananda – wörtl. „Sein-Bewusstsein-Glückseligkeit“
Samadhi - Satya – Wahrhaftigkeit, eines der fünf
Yamas - Shakti – kosmische Energie und Kraft im Individuum
- Shaucha – Reinheit, eines der fünf
Niyamas - Shiva – a) kosmisches/göttliches Bewusstsein (als Pendant zu
Shakti, der kosmischen Energie des Individuums), b) der Zerstörer, einer der wichtigsten indischen Götter neben Vishnu und Brahma, c) Gott der Yogis - Sutra – wörtl. „Leitfaden, Lehrsatz“ in der indischen Literatur,
Yoga-Sutras - Svadhyaya – Selbststudium, Selbstreflexion, eines der fünf
Niyamas - Swami – (Hindi-)Anrede für einen Gelehrten oder religiösen Lehrer
- Tantrismus – religiöse Strömung Indiens (seit dem 5. Jh.), welche die Entwicklung des
Hatha Yoga maßgeblich beeinflusst hat - Tapas – Selbstdisziplin, eines der fünf
Niyamas - Trimurti – göttliche Dreieinigkeit von
Brahma Vishnu und Shiva - Upanishaden – religiöse und philosophische Grundlagentexte in Sanskrit
- Veda/Veden – wörtl. „Wissen“, älteste religiöse Grundlagentexte Indiens
- Vishnu – der Erhalter, einer der drei wichtigsten indischen Götter neben
Shiva und Brahma - Yama – Verhaltenskodex für den Umgang des Menschen mit seiner Umwelt, erste Stufe im
Ashtanga Marga des Patanjali - Yoga-Sutras – Grundlagentext des
Raja Yoga, von Patanjali verfasst - Yoga (der) – einer der sechs großen philosophischen Systeme Indiens, Weg zur Erkenntnis
- Yogi – Yoga-Übender (männlich)
- Yogini – Yoga-Übende (weiblich)
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